Missionsgemeinde
JMS Weinstadt e.V.
 
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Unsere Geschichte

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In den Jahren 1969/1970 begannen Horst und Gertrud Deppe in ihrer Wohnung in Weinstadt-Endersbach eine Arbeit unter drogenabhängigen und gestrandeten Jugendlichen.Die so entstandene freie Jugendarbeit wurde schnell größer. Als der Platz zu eng wurde, weil immer mehr junge Menschen kamen, zog Familie Deppe zweimal um, zuletzt nach Strümpfelbach. Dann konnte 1978 eine alte Fabrikhalle in Endersbach gekauft und der dazugehörende Grund und Boden gepachtet werden. Zu benachbarten Gemeinden wurden gute Kontakte und Beziehungen gepflegt.
Geistlich aufgebaut wurde die Bewegung in den ersten zehn Jahren auf dem pietistischen Hintergrund von Horst und Gertrud, durch vielfältige Erfahrungen mit dem Heiligen Geist (Geistesgaben, Heilungen ...) und die Praxis der Glaubenstaufe. Internationale und nationale Gastredner mit unterschiedlicher Prägung trugen wesentlich zur geistlichen Entwicklung bei.

Die gekaufte Halle wurde in ein Jugendhaus umgebaut und durch die Gnade Gottes konnten immer mehr Menschen mit der Botschaft von Jesus erreicht werden. So begannen in den neuen Räumlichkeiten die bestehenden Gruppen (Kinder, Jugend, Erwachsene) zu wachsen und weitere Bereiche, wie Chorarbeit und Frauenarbeit entstanden.
Im September 1988 konnte das gesamte Gelände in Weinstadt-Endersbach, Bahnhofstr. 36 - 38, gekauft werden. Aufgrund der entstandenen guten Beziehungen mit JMS Altensteig sowie der eigenen Geschichte in Weinstadt setzte sich die geistliche Entwicklung evangelikal-charismatisch fort.

Aufgrund der entstandenen Größe und Vielfältigkeit der Arbeit in Weinstadt wurde, nachdem in den Jahren zuvor ein organisatorischer Anschluss an JMS Altensteig bestanden hatte, im Februar 1989 JMS Weinstadt als eigenständiger Verein gegründet. JMS Weinstadt e.V. ist vom Finanzamt Waiblingen als gemeinnützig anerkannt und wird ausschließlich durch Spenden getragen.

Im Februar 1991 erhielt die Gemeinde von JMS Weinstadt den Namen “MISSIONSGEMEINDE”, um unserem Anliegen, Menschen in unserer Zeit mit dem Evangelium von Jesus zu erreichen, Ausdruck zu verleihen. Im Jahr 1994 wurde auf dem gekauften Gelände mit dem Bau des neuen Gemeindezentrums begonnen, und nach nur 15-monatiger Bauzeit - mit großem Engagement der Gemeindeglieder - im September 1995 eingeweiht, um der wachsenden Gemeindearbeit (Angebote für alle Altersgruppen) zur Verfügung zu stehen.
Aus Kostengründen wurden einige Räume zunächst noch zurückgestellt und erst nach und nach ausgebaut, so dass dann im April 1998 die gesamte Fertigstellung des Gemeindezentrums mit verschiedenen Versammlungsräumen inklusive Bistro-Café sowie drei Wohnungen gefeiert werden konnte.

Bereits Anfang der 90´er Jahre entstanden, neben den Kontakten zu den christlichen Gemeinden vor Ort, wertvolle und vertiefte Beziehungen zur Evangelischen Allianz, für die wir sehr dankbar sind und die sich in gemeinsamen Veranstaltungen und einem wertschätzenden Umgang bis heute ausdrücken.


  

  

Und Heute

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Heute: Eine freie evangelikal-charismatische Gemeinde

Es ist unser Wunsch, dass in den vielfältigen Aufgaben und Diensten der Gemeinde jeder mitwirken kann. Als Familie Gottes pflegen wir Gemeinschaft und bieten Zugehörigkeit und geistliche Heimat. Die von Gott geschenkten natürlichen und geistlichen Gaben sollen, auf der Grundlage des biblischen Befundes, zum Aufbau der Gemeinde entdeckt und eingesetzt werden. Dies beeinflusst auch den Ablauf der Gottesdienste, indem dort eine “gesundmachende Atmosphäre” herrschen und Raum für das vielfältige Wirken des Heiligen Geistes sein soll.

Der Heilige Geist schafft und fördert die Liebe untereinander in und außerhalb der Gemeinde. Die Dienstgemeinschaft für das Evangelium überbrückt Generationsprobleme. Deshalb kann sich jung und alt in der Familie Gottes wohlfühlen. Von Kind auf soll das Evangelium gelehrt und praktiziert werden. Dabei ist es nicht die Zielsetzung der Gemeinde, den Gläubigen aus seiner gesellschaftlichen Verwurzelung oder Mitarbeit herauszureißen, aber sie will Zentrum des geistlichen Lebens für die ganze Familie sein.

Neben dem Hauptgottesdienst jeden Sonntag gibt es für viele Altersgruppen spezifische Angebote. Dazu gehören Kinder- und Jugendprogramme sowie musikalische und kreative Gruppen. Auch Hauskreise, Seelsorgearbeit, Alphakurse, Seminare, Israelabende und Gebetskreise in unterschiedlichster Formation sind Teil des Gemeindelebens (siehe unser “PROGRAMM”-Heft).

Wer Jesus nachfolgt, begibt sich in einen positiven Lebensentwicklungsprozess. Gott will, dass alle Menschen das erkennen können und dazu wollen wir als Christen beitragen, indem wir andere Menschen auf diese Möglichkeit aufmerksam machen und uns gegenseitig in diesem Prozess weiterhelfen. Wir wünschen uns, dass Jeder, der unsere Gemeinde besucht, eine zutiefst befreiende - ja vielleicht sogar revolutionierende Erfahrung mit Gott macht. Folgende Schwerpunkte sind uns dabei wichtig:

Ehre Gottes

“soli deo gloria” schrieb Johann Sebastian Bach unter seine musikalischen Werke und drückte damit etwas von dem aus, was auch uns von Herzen wichtig ist und Grundlage unseres Gemeindelebens sein soll: Allein Gott die Ehre! Der heilige, allmächtige und ewige Gott ist es in unseren Augen wert, dass wir ihn ehren, lieben und ihm dienen.

Jüngerschaft & Gemeinschaft

Wir wollen gemeinsam danach streben, dass wir zu reifen und tragfähigen Christen in unserer Gesellschaft heranwachsen (Hilfestellungen zur Persönlichkeitsentwicklung). In Kleingruppen/Hauskreisen wollen wir uns gegenseitig zu einer biblisch orientierten Lebensgestaltung ermutigen und herausfordern.

Gebet

Beten ist uns wichtig, weil wir davon überzeugt sind, dass das Reden mit und Hören auf Gott wesentlich für unser Glaubensleben ist. Daher fördern wir sowohl das persönliche als auch gemeindliche Gebetsleben, möchten aber dieses Anliegen auch über unsere Gemeinde hinaus tragen. Weil Jesus Christus unser Mittelpunkt ist und wir ihn lieben, wollen wir Gott anbeten, loben und seine Gegenwart feiern. Als Lebensstil sind daher “Anbetung” und “Lobpreis” auch wichtige Elemente in unserem Gemeindeleben.

Evangelisation / Missionsgemeinde Weinstadt

Wir wollen daran mitwirken, dass Menschen jeden Lebensalters und unterschiedlichster Herkunft mit der befreienden und frohmachenden Botschaft Jesu zu dem lebendigen Gott gerufen und sie mit den verwandelnden Kräften des Evangeliums vertraut werden. Dies geschieht zum Einen in unserem unmittelbaren Umfeld, aber darüber hinaus auch weltweit durch Missionare und Unterstützung von Missionsarbeit.

Diakonie

Die Linderung von Nöten durch unsere helfende Hand im sozialen Bereich ist uns ein Anliegen. Zudem wollen wir auch die gesellschaftliche Verantwortung in unserer Zeit ernst- und wahrnehmen.

Lehre / Schulungen

Wir wollen gemeinsam darin wachsen, das Wort Gottes besser zu verstehen und im Alltag umzusetzen. Neben der biblischen Lehre im Gottesdienst und anderen Gemeindeveranstaltungen bieten wir auch Seminare und Schulungen verschiedener Arten an, bzw. laden Gastreferenten zu Themen ein.

Brücken bauen / Einheit

Wir praktizieren die Einheit der Gemeinde Jesu und freuen uns von Herzen an allen Kirchen, Gemeinden und Werken, die vor uns waren und neben uns sind und auf der Grundlage der ganzen Bibel stehen. Als ein Teil des Leibes Christi verstehen wir uns daher als Gemeinschaft, die sowohl der Ergänzung bedarf als auch selbst Ergänzung sein kann. Wir sind ganz bewusst offen für die Zusammenarbeit und den Dialog mit den verschiedenen Gliederungen der christlichen Kirchen, die Jesus Christus in Wahrheit dienen wollen (Johannes 17,21-23). Wir wollen keine “geschlossene Gesellschaft” sein, sondern zugänglich für Menschen aller Bevölkerungsschichten und jeden Alters, unabhängig ihres geistlichen Hintergrundes, besonders für solche, die mit geistlichen, seelischen oder körperlichen Nöten Hilfe suchen. Unser Wunsch ist es, “Licht und Salz” in der Gesellschaft zu sein (Matthäus 5,13-14), indem unsere Glieder “der Stadt Bestes suchen” (Jeremia 29,7). Vor allen Dingen jedoch möchten wir offen sein für den Dienstauftrag Gottes, der Verkündigung des Evangeliums.

Israel

Wir sind als Gemeinde ein eingepfropfter Teil im Ölbaum Israel (Römer 11) und verstehen uns in diesem biblischen Bezug. Daher wünschen wir gemäß Psalm 122,6 Jerusalem den Schalom (Frieden) Gottes und wollen unsere Wurzeln im Rahmen des jüdischen Volkes erkennen und ehren. Dabei geht es uns nicht um eine einseitige positivistische Betrachtung des Zeitgeschehens um Israel, sondern um die biblische Perspektive Gottes für sein auserwähltes Volk, dem wir segnend im Rahmen unserer Aufgaben und Möglichkeiten begegnen.
  
 
 
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